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Aktuelle Forschungsprojekte


Glioblastomtherapie mit Methadon: Fact or Fiction? Eine in vitro Studie zur Wirkungsweise von Methadon in Glioblastomzellen

Dr. Sabine Spiegl-Kreinecker, KUK Linz, 2015/16,€ 23.800.-

Trotz intensiver Forschung sind Glioblastome nicht erfolgreich therapierbar. Ziel dieser Arbeit ist es die Wirkung von Methadon, einem Opioid Agonist, an Glioblastomzellenzu überprüfen, und den Einfl uss auf Apoptose und Zellproliferation zu untersuchen. Weiters sollen in vitro Experimente klären, inwieweit Methadon die Wirkung von Chemotherapien tatsächlich verstärken kann.

Immunologische Phänomene der lokalen Strahlentherapie mit oder ohne Chemotherapie

Dr. Elisabeth Bräutigam, Barmh. Schwestern, Radioonkologie, 2015/17, € 60.800.-

Die Strahlentherapie wird bei einer Vielzahl von Tumoren zur Heilung oder Palliation eingesetzt. Bisher sind die Auswirkungen der lokalen Strahlentherapie mit oder ohnesimultane Chemotherapie auf immunologische Phänomene kaum untersucht worden. Sie sollen in verschiedenen Patientenpopulationen im Rahmen dieses explorativenGrundlagenforschungsprojektes detailliert analysiert und charakterisiert werden.

Randomized Trial of Endurance Exercise following adjuvant Chemotherapy for Colorectal Cancer

Prim. Prof. Dr. Josef Thaler, Klinikum Wels, Interne IV, 2017-20 - € 153.700,-:

In dieser randomisierten Pilotstudie wird die Auswirkung eines Ausdauertrainings nach Abschluss einer adjuvanten Chemotherapie bei Patienten mit einem lokalisierten Kolorektalkarzinom geprüft. Daten der bisher durchgeführten Beobachtungsstudien lassen auf eine hohe therapeutische Wirksamkeit schließen. Ergebnisse von prospektiv randomisierten Studien gibt es bisher nicht.

Polypharmazie bei Patienten mit metastasierter Tumorerkrankung

Dr. Irene Strassl, Ordensklinikum, Elisabethinen Linz, Interne I, 2015-18, € 26.100,-:

Gerade für Patienten mit nicht kurativer Krebserkrankung gibt es keine etablierten Verfahren zur Vermeidung von Polypharmazie, obwohl diese Patienten neben ihrer Dauermedikation oftmals zahlreiche weitere Medikamente im Rahmen der Tumorbehandlung erhalten. Ziel der Studie ist eine strukturierte Überprüfung und Absetzen von Medikamenten ohne bzw. mit fraglicher Indikation sowie Vermeidung von Medikamenten mit hohem Nebenwirkungs- und Interaktionspotential.

Generation Sequencing of Circulating Tumor DNA in Primarily Diagnosed Ductal Pancreatic Cancer

Dr. Gerald Webersinke, Ordensklinikum, BHS Linz 2017/18, € 21.900,-:

Next-Generation Sequencing (NGS) ist eine sehr sensitive Methode zur Charakterisierung des Genoms von Tumorerkrankungen. Ziel des Projektes ist die Anwendung von NGS als Methode zur Verlaufsbeobachtung von Patienten mit Pankreaskarzinom nach erfolgreicher Tumoroperation. Serielle Blutabnahme (vor und nach der Operation) werden als „Liquid Biopsy“ verwendet. Es wird untersucht, ob man mit Hilfe der im Blut nachweisbaren Tumorgene eine prognostische Abschätzung des Krankheitsverlaufes vornehmen kann und ob sich die Methode eignet, ein Frührezidiv zu erkennen.