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Schilddrüsenkrebs

Die Schilddüse ist ein schmetterlingsförmiges hormonproduzierendes Organ, das dicht unterhalb des Kehlkopfes, beiderseits neben der Luftröhre liegt. Nur bei Vergrößerung tritt diese hervor, wobei der Kropf ein typischer gutartiger Tumor ist. Die Schilddrüse besteht aus kleinen Läppchen, die von den Follikeln (Bläschen) gebildet werden. Das Schilddrüsenhormon wird von den Zellen der Follikel gebildet und dort gespeichert. Zwischen den Follikeln sind die sogenannten C-Zellen, die das kalziumregulierende Hormon Calcitonin bilden. Schilddrüsenhormone regeln das Stoffwechselgeschehen im Körper und sind an Eiweißaufbau und Wachstum beteiligt.

80-90 % aller bösartigen Schilddrüsentumoren gehen von den Zellen der Schilddrüsenfollikel (Thyreozyten) aus und werden als follikuläre und papilläre Karzinome bezeichnet. Beim follikulären Karzinom handelt es sich um einzelne Knoten. Beim papillären Karzinom sind mehrere Herde in einem oder beiden Schilddrüsenlappen und es treten auch Lymphknotenmetastasen auf. Die undifferenzierten, anaplastischen Karzinome sind selten. 5 % der Schilddrüsenkarzinome sind medulläre Karzinome (C-Zell-Karzinome), die ihren Ursprung in den C-Zellen haben.


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