Krebshilfe OÖ - Web & Call


In einem ca. 40 minütigen Zoom-Vortrag präsentieren ExpertInnen  das Wichtigste aus ihrem Spezialgebiet. Allgemeine Fragen können während des Vortrags schriftlich über Zoom-Chat gestellt werden; diese werden am Ende des Vortrags beantwortet.

Danach besteht die Möglichkeit im Rahmen einer Telefon-Hotline, persönliche Fragen und eigene Themen direkt mit der/dem ExpertIn zu besprechen. Wenn das Thema passt, werden die Vorträge aufgezeichnet und nach der Veranstaltung auf der Krebshilfe-Homepage gestellt..

 

 

 

Web & Call - Web-Vortrag mit Telefon-Hotline

15. 4.: Hans Peter Ratzinger:
"Intimität und Sexualität während und nach einer Krebserkrankung"

Eine Krebserkrankung wirkt sich auf sämtliche Lebensbereiche aus. Trotz aller Sorgen und Belastungen bleibt die Sehnsucht nach Zärtlichkeit bestehen - bei Patienten und bei den Partnern. Die Lust auf sexuellen Kontakt kann aufgrund der Strapazen der Therapie gedämpft sein und sich erst nach und nach wieder einstellen. Dabei kommt es oft zu Schwierigkeiten.

Vielen Menschen fällt es schwer, über Themen wie Inkontinenz und fehlendes Lustempfinden oder mangelnde Erektionsfähigkeit zu reden. werden eher mit sich selbst ausgemacht, als sich damit jemandem anzuvertrauen dieses leider noch immer tabuisierte Thema zu sprechen.
Das Fachwissen eines erfahrenen Beraters kann oft überzogene Ängste mildern und fehlende Informationen ergänzen oder falsche Informationen korrigieren.

Herr Ratzinger verfügt über langjährige Erfahrung in der Beratungsarbeit zu sexuellen Fragestellungen und Problemen und bietet im Rahmen der Krebshilfe auch persönliche Beratungen zu diesem Thema an.

Beginn:         17 Uhr

Anmeldung: service(at)krebshilfe-ooe.at

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22. 4.: Peter Fuchs:
"Chemotherapie - Veränderung von Haaren, Haut und Nägeln"

Der Haarausfall ist für oftmals eine schwere Nebenwirkungen bei einer Chemotherapie. Er kann belastend sein, weil andere nun erkennen, dass man an Krebs erkrankt ist. Auch das Selbstbild als Frau oder Mann kann leiden. Bei Frauen spielt dabei in erster Linie der Verlust des Kopfhaars, bei Männern auch der von Bart- und Körperhaaren eine Rolle.

Es gibt einige Wege, mit diesen Belastungen umzugehen: Wer lange Haare hat, kann sich zum Beispiel schon vor Beginn der Behandlung eine Kurzhaarfrisur schneiden lassen - und mit dem selben Schnitt sich eine Perücke anfertigen zu lassen.

Experte Peter Fuchs von Headdress wird Sie über alle Möglichkeiten dazu
informieren.

Beginn:         17 Uhr

Anmeldung: service(at)krebshilfe-ooe.at

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29. 4.: Prim. Prof. Dr. Reinhold Függer:
"Fortschritte bei der Behandlung von Bauchspeicheldrüsenkrebs"

Da Bauchspeicheldrüsenkrebs bei Rauchern 2 - 3 mal häufiger auftritt; besteht ein Zusammenhang mit den Rauchgewohnheiten (Zigarettenkonsum). Es wird auch ein gewisser Einfluss von chronischen Alkohol- und Kaffeekonsum angenommen; Ernährungsfaktoren spielen ebenfalls eine Rolle.

Spezifische Warnzeichen fehlen oftmals, da Symptome auch von Störungen durch andere Erkrankungen des Verdauungstraktes stammen können: Verdauungsstörungen, Übelkeit, Appetitverlust, unbeabsichtigter Gewichtsverlust.

Die häufigsten Symptome, die den Patienten zum Arzt gehen lassen, sind starke Schmerzen. Diese treten im oberen und mittleren Bauchbereich auf und können sich auch als Rückenschmerzen manifestieren. Gelbsucht – gekennzeichnet durch Gelbfärbung der Haut (eventuell Juckreiz) bzw. der Augen (Skleren) – sind die wesentlichen äußeren Kennzeichen und Manifestationen einer meist fortgeschrittenen Erkrankung.

Beginn:         17 Uhr

Anmeldung: service(at)krebshilfe-ooe.at

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6. 5.: Mag. Gabriela Grabmayr:
"Sozialrechtliche und berufliche Situation bei einer Krebserkrankung"

Die Krebserkrankung trifft die Menschen in ihrer gesamten Lebenssituation. Das bedeutet, dass zusätzlich zur Diagnose Krebs mit seinen vielfältigen (medizinischen) Themen auch oftmals auch konkrete sozialrechtliche Fragen in den Vordergrund rücken.

Berufliche und soziale Unsicherheiten sind natürlich für die Genesung nicht förderlich. Unser Sozialsystem hat ein gutes Netz gespannt, aber oftmals ist man damit nicht vertraut.

Wir informieren und vernetzen zu Themen wie Krankengeld, Pflegegeld, Invalidenpension/REHA-Geld, Berufsunfähigkeitspension, Wiedereingliederungs-Teilzeit, Behindertenpasse, Rezeptgebührenbefreiung, Pflegekarenz, Familienhospizkarenz, Familienkurz- und Langzeithilfen usw.

Beginn:         17 Uhr

Anmeldung: service(at)krebshilfe-ooe.at

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6. 4.: Prim. Prof. Dr. Steffen Krause:
"Urologische Tumore: Warum lohnt sich die Vorsorge bei Prostata, Blase und Niere? "

Prostatakrebs ist die häuftigste Krebserkrankung und für über ein Viertel aller Tumore bei Männern verantwortlich. Und das obwohl es mit dem PSA-Test und der Tast- & Ultraschalluntersuchung sehr gute Vorsorgemöglichkeiten gibt. Zu den wichtigsten Risikofaktoren zählen das Lebensalter, ungesunde Ernährung und die familiäre Häufung.

Blasenkrebs bleibt oftmals lange Zeit unbemerkt. Erste Symptome können sichtbares Blut im Harn, anhaltende Schmerzen beim Urinieren und ein starker anhaltender Harndrang sein. Tabakrauch(en) ist der wichtigste Risikofaktor und für etwa die Hälfte aller Blasenkrebserkrankungen verantwortlich.

Zigarettenrauchen, Schmerzmittelmissbrauch, Übergewicht sowie langjährige Dialyse werden bei Nierenkrebs als Risikofaktoren angesehen. Frühzeichen sind sehr selten; hohe Blutsenkung, Hämaturie (Blut im Harn) ohne Schmerzen, Müdigkeit, Appetitlosigkeit sind eher als Spätsymptome aufzufassen. Durch eine Ultraschalluntersuchung werden 95 % der Fälle entdeckt.

 

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25. 3.: Pia Wildfellner, BSc:
"Essen & Krebs - wie Lebensmittel unseren Körper beeinflussen!"

Das Ernährungsbewusstsein wächst. Essen ist mehr als eine reine Nahrungsaufnahme - wir bauen damit unseren Körper. Unterschiedliche Ernährungsempfehlungen unterstützen uns in unterschiedlichen Lebensphasen. Denn wir wissen Lebensmittel beeinflussen unseren Körper.

Bei der Diagnose Krebs kommt der Ernährung, als Part der Therapie, eine besondere Rolle zu. Es ist jener den Sie selbst tun können. Selbst ja, aber wie? Tipps und Tricks prallen auf einen ein. Manche sind hilfreich, manche weniger, manche sind unsinnig.
Als Diätologin stehe ich für konkrete Vermittlung von evidenzbasiertem Wissen ein. Von den allgemeinen Empfehlungen hin zu direkten Maßnahmen. So gelingt die Beeinflussung.
Kein Zucker? Fleisch ist krebserregend? Milch führt zu Krebs? Krebs aushungern?

So viele Fragen? Sie wollen Antworten? Dann melden Sie sich an…

Beginn:         17 Uhr

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18. 3.: Notburga Hammerschmid, MAS, DGKS, Pflegeexpertin:
"Unterstützung von onkologischen Patient*Innen durch äußere Anwendungen"

Das Anliegen der komplementären Behandlung baut auf den diagnostischen und therapeutischen Leistungen moderner Medizin und Pflege auf und erweitert diese um wesentliche Aspekte.
Durch die ergänzenden äußeren Anwendungen zu den üblichen onkologischen Verfahren können die auftretenden Symptome gelindert werden und so zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. So können beispielsweise Alltagseinschränkungen der Betroffenen, welche durch die Tumorerkrankung mit chronischen Schmerzen, Krisen und Existenzängsten ausgedrückt werden, das Krankheitsgeschehen weitgehend beeinflussen.

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11. 3.: Prim. Prof. Dr. Rainer Schöfl:
"Erkrankungen der Speiseröhre und des Magens"

Im frühen Stadium können Schluckbeschwerden ein Warnsignal für Speiseröhrenkrebs sein. Als wichtigste Risikofaktoren gelten Rauchen und hoher Alkoholkonsum sowie chronisches Sodbrennen und Übergewicht. Ein Tumor in der Speiseröhre kann aber auch ohne das Zutun bekannter Auslöser auftreten. Bei der Entstehung von Magenkrebs sind Vererbung, Helicobacter pylori, Ernährung und Nikotin, aber auch chronische Gastritis und manche Polypen im Magen von Bedeutung. Konkrete Warnsignale gibt es nicht. Beschwerden wie anhaltendes oder wiederkehrendes Druckgefühl oder Schmerzen im Oberbauch, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Gewichtsabnahme, Völlegefühl sollten unbedingt mittels Magenspiegelung untersucht werden.

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18. 2.: Karin Lettner:
"Brust bewusst - Frauen-Vorsorge und Früherkennung"

Die Teilnehmer erfahren alles wichtige zur Frauen-Vorsorge wie Mammografie, Krebsabstrich, HPV-Test. Im Rahmen der Brust-Selbstuntersuchung lernen die Frauen ihre Brust kennen. Wichtig ist das monatliche Selbst-Abtasten und auf Hautveränderungen, Knoten, Auffälligkeiten sofort zu reagieren und diese unbedingt mit einem Arzt abklären.  Natürlich kann und darf das Abtasten die Mammografie nicht ersetzen, sondern soll im Rahmen der Brustgesundheit die Sensibilität schärfen!

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11. 2.: Prim. Prof. Dr. Hans Geinitz:
"Strahlentherapie heit immer präziser"

Etwas 50% aller Tumorpatienten werden im Laufe ihrer Erkrankung mit einer Strahlentherapie behandelt; sowohl zur Tumor-Heilung als auch adjuvant, vor oder nach einer Operation, um die Heilungsraten zu erhöhen. Bildgebende Verfahren gestatten es, die Tumor-Position vor jeder Bestrahlungsfraktion zu visualisieren und die Patientenposition entsprechend zu korrigieren.

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4.2.: Mag. Peter Flink:
"Krebs - was kümmert's mich! Infos zu Vorsorge & Früherkennung"

Jeder kann und soll seinen Beitrag für seine Gesundheit leisten: abwechslungsreiche Ernährung, regelmäßige Bewegung und sportliche Aktivitäten, der sinnvolle Umgang mit der Sonne und natürlich ein rauchfreies Leben – aktiv wie passiv. Besonders wichtig sind die Vorsorgeuntersuchungen, um eine mögliche Tumorerkrankung frühzeitig zu entdecken. Natürlich ist all dies keine Garantie, aber alles, was Sie selber tun können um gesund zu bleiben, ist ein entscheidender Beitrag.
In diesem Online-Vortrag erfahren Sie alles rund um die Krebserkrankung, die Entstehung und Verbreitung, die aktuellen Behandlungen sowie alle wichtigen Vorsorge- und Früherkennungsmaßnahmen.

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==> Ankündigungsvideo (LT1)

==> Ankündigungspodcast


28.2.: Mag. Bettina Plöckinger:
"Mama/Papa hat Krebs - wenn Eltern erkranken!"

Kinder spüren immer, dass man ihnen etwas verheimlicht und beginnen sich Ängste zu machen und nach Gründen zu suchen, warum man mit ihnen nicht spricht. Reden Sie über die Krankheit und die Veränderungen, die dadurch im Alltag entstehen können. Für Kinder sind die Fragen des täglichen Ablaufs „Wer kocht für mich?“ oder „Wer holt mich vom Kindergarten ab?“ wichtig, denn dadurch bleibt ein Stückchen Normalität bestehen.


21.2.: Doz. Dr. Ansgar Weltermann:
"Krebs & Corona-Impfung"

In diesem Zoom-Webinar stellt Krebshilfe-Vorstand & Tumorzentrumsleiter Dozent Dr. Ansgar Weltermann die aktuelle Situation für Krebs-PatientInnen bezüglich der Corona-Schutzimpfung dar. Auch wenn die Corona-Impfung bereits durchgeführt wird, gibt es sicher viele Fragen und auch Bedenken von KrebspatientInnen, die ja teilweise zur Hochrisikogruppe zählen, dazu.

==> zur Aufzeichnung

 


9.12.: Doz. Dr. Andreas Shamiyeh:
"Darmkrebs & Darmkrebs-Vorsorge"

Denn auch in Zeiten von Covid 19 darf beim Darmkrebs auf keinen Fall auf die Vorsorge und Früherkennung vergessen werden. Durch eine regelmäßige Koloskopie ab 50 könnten fast 90% aller Darmkrebs-Fälle vermieden werden. Bei der „sanften Koloskopie“ spürt der Patient durch eine Kurzanästhesie die Untersuchung nicht mehr. Eine Darmreinigung ist immer notwendig. Natürlich hängt Darmkrebs auch mit Ernährung und Bewegung zusammen. So kann 150 Minuten moderate Bewegung jede Woche das Risiko bis zu 25 % senken.

 


19.11.: Mag. Monika Hartl:
"Begleitung & Beratungsangebote der Krebshilfe"

Beratungsstellensprecherin für OÖ  Frau Mag. Monika Hartl stellt die Begleitung & Beratungsangebote der Krebshilfe OÖ anhand eines Fallbeispiels vor, wobei alle Unterstützungsmöglichkeiten darlegt werden..