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Hoffnungen und auch Bemühungen, "die Impfung" gegen Krebs zu entwickeln, bestehen schon sehr lange. Ernstzunehmende Versuche wurden bereits vor mehr als 30 Jahren unternommen. Diese Impfungen wurden mit abgetöteten Krebszellen und/oder Membranpräparationen daraus (leider ohne großen Erfolg) durchgeführt.

Die neuesten Errungenschaften der Eiweißchemie und Molekularbiologie haben es ermöglicht, dass Antigene Strukturen an Tumorzellen (Tumorantigene) besser zu charakterisieren. Diese können nun durch Syntheseverfahren im Labor in großer Reinheit produziert werden. Diese Eiweißstoffe dienen als "Krebsimpfstoff" mit dem Ziel, im Organismus eine gegen den Krebs gerichtete Immunreaktion auszulösen.

Ergebnisse von klinischen Untersuchungen lassen hoffen, dass diese Vakzine-Therapie in Zukunft als wirksamer Schutz gegen ein Wiederauftreten der Krebserkrankung nach der Operation eingesetzt werden kann. Derzeit muss diese Therapieform jedochals experimentell eingestuft werden.