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Krebs-Vorsorge für Frauen

Die Krebshilfe empfiehlt folgende Früherkennungsuntersuchungen für Frauen:

Krebsabstrich (Gebärmutterhals)

Ab dem 20. Geburtstag sollte 1 x jährlich im Rahmen der gynäkologischen Untersuchung der Krebsabstrich (PAP) zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs durchgeführt werden.


Tastuntersuchung der Brust durch den Arzt

Ab dem 20. Geburtstag wird im Rahmen der gynäkologischen Untersuchung und des Krebsabstriches der Arzt die Brust abtasten. Diese Untersuchung ersetzt jedoch nicht die Mammografie, da kleine Veränderungen in der Brust damit nicht erkannt werden können.


Selbstuntersuchung der Brust

Ab dem 20. Geburtstag können Sie monatlich, am besten knapp nach dem Ende der Regelblutung, Ihre Brust selbst abtasten. Dadurch lernen Sie Ihre Brust kennen und können Veränderungen früher erkennen. Die Selbstuntersuchung ersetzt allerdings keinesfalls die Mammografie.


Mammografie

Mit der Röntgenuntersuchung der Brust ("Mammografie") können kleine Tumore, die noch nicht tastbar sind, festgestellt werden. Die Mammografie sollte ab dem 40. Geburtstag alle 2 Jahre bei einer radiologischen Stelle, die das Qualitätszertifikat "Mammadiagnostik" besitzt, durchgeführt werden.

Österreichisches Brustkrebs-Früherkennungprogramm

Seit dem 1.1.2014 erhalten Frauen zwischen 45 und 69 Jahren im Zuge des nationalen Brustkrebs-Früherkennungsprogramms alle 24 Monate ein offizielles Schreiben mit der Einladung zur Mammografie. Frauen zwischen 40 und 44 und ab dem 70. Geburtstag können sich für eine Einladung anmelden. Lesen Sie hier mehr dazu.


Okkulttest

Mit diesem Test wird verborgenes Blut im Stuhl untersucht. Er sollte jährlich ab dem 40. Geburtstag durchgeführt werden.


Koloskopie (Darmspiegelung)

Um Darmkrebs zu vermeiden sollte – neben der Darmkrebsvorsorge – ab dem 50. Geburtstag alle 7-10 Jahre die Koloskopie bei einer Untersuchungsstelle, die das Qualitätszertifikat "Vorsorgekoloskopie" besitzt, durchgeführt werden. Mit einem speziellen Endoskop wird dabei die Darmschleimhaut auf Veränderungen (Polypen) untersucht, die gleich während dieser Untersuchung entnommen werden können.


Hautselbstuntersuchung

Untersuchen Sie Ihre Haut 2 x jährlich (vor und nach den Sommermonaten) auf Veränderungen.


Impfung gegen HPV

Infektionen durch Humane Papillomaviren (HPV) können zu Krebsvorstufen und in weiterer Folge zu Gebärmutterhalskrebs, Scheidenkrebs, Krebs der Schamlippen, Analkarzinom, Vulva- und Vaginalkarzinom sowie zu Krebsformen im Bereich des Rachens und des Kehlkopfes führen. Die Krebshilfe empfiehlt daher Mädchen zwischen 9 und 15 Jahren sowie Frauen zwischen 15 und 45 Jahren die Impfung gegen HPV.