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Auch organspezifische biochemische Parameter können Hinweise auf Tumoren geben. Dazu zählen folgende Werte:

Leberwerte

Die Leber verfügt über Enzyme, um die Stoffwechselleistungen aufrecht erhalten zu können. Bei Schädigung der Leberzellen treten diese Enzyme im Blutserum erhöht auf. Je nach dem, welche Enzyme erhöht sind, kann man auf die Art der Erkrankung schließen. Die Höhe des Enzymanstiegs im Blut entspricht dabei meist dem Ausmaß der Schädigung der Leberzellen. Schäden dieser Zellen werden durch Virusinfektionen (Hepatitis), Alkohol, Vergiftungen oder Tumoren verursacht. Leberenzyme (Transaminasen) sind GOT, GPT, Gamma-GT.

Nierenwerte

Funktionsstörungen der Nieren können durch Entzündungen, Infektionen,
Tumoren, Vergiftungen, Blutgefäßveränderungen, Diabetes und Erbkrankheiten bedingt sein. Im Labor werden folgende Parameter (im Blut) bestimmt, um
die Filterfunktion der Nieren zu kontrollieren: Kreatinin, Kreatinin-
Clearance
, Harnstoff, Harnsäure und Kalium.

Harnuntersuchungen geben ebenfalls Aufschluss über die Nierenfunktion durch Nachweis von: Zucker (Glucose), Blut (Hämoglobin), Eiweiß (Protein), Elektrolyte
und Sedimente (Zellen) im Urin.