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Qualitativer und quantitativer Nachweis von Tumorzellen im
Knochenmark,
Dr. Otto Zach & Mag. Barbara Kessler
(2001-2003), € 48.700,-

 

Nach neuesten Forschungsergebnissen hat der Nachweis von Tumorzellen im peripheren Blut und Knochenmark von Mammakarzinom Patientinnen prognostische Bedeutung. Mit von uns entwickelten molekularbiologischen Methoden sollen Proben von Mammakarzinom-Patientinnen auf die Expression von Mammaglobin und HER2/neu als Marker für Tumorzellen untersucht werden. Weiters planen wir, mit Hilfe von real-time PCR quantitative Testsysteme einzusetzen. Schließlich sollen bei Diagnose auch Proben von Tumorgewebe und regionaler Lymphknoten entnommen und die Expression von Mammaglobin und HER2/neu quantifiziert werden. In diesen Untersuchungen können eine molekulargenetische Chrarakterisierung des Tumors und seine mögliche hämatogene Metastasierung erfasst werden und somit Rückschlüsse auf die Prognose der individuellen Patientin im Verlauf ihrer Erkrankung gezogen werden.

Dieses Projekt wurde zwischen September 2001 und September 2003 im KH d. Elisabethinen vom Projektteam Prof. Dr. Dieter Lutz, Dr. Hedwig Kasparu und Dr. Otto Zach als Projektleiter sowie von Mag. Barbara Kessler als durchführende MTA betreut.

Die Ergebnisse dieser Studie zeigen, dass der Mammaglobin nested RT-PCR Assay eine zuverlässige Methode ist, um Tumorzellen im Blut von Patientinnen mit Brustkrebs nachweisen zu können. Die Prozentsätze an positiven Proben entsprechen den bisher publizierten Ergebnissen. Diese Methode ist auch geeignet, um Tumorzellen im Knochenmark nachweisen zu können, allerdings war die Anzahl der untersuchten Knochenmarkproben zu gering, um weiter gehende Aussagen treffen zu können.