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E

Ektop, ektopisch

Außerhalb des angestammten Ortes, nicht an typischer Stelle; z.B. Bildung von Hormonen außerhalb der dafür zuständigen Drüse (paraneoplastisches Syndrom) oder Anteile eines Gewebes außerhalb des betreffenden Organs, z.B. Gebärmutterschleimhaut (Endometriose)

Elektrolyte

Stoffe, die in wässriger Lösung in Ionen zerfallen und dadurch den elektrischen Strom leiten

Elektrophorese

Auftrennung von geladenen Molekülen im elektrischen Feld. Je nach elektrischer Ladung und Größe wandern die Moleküle im elektrischen Feld unterschiedlich schnell und lassen sich dann als Banden auf dem Trägermedium bestimmen. Anwendung u.a. zur Analyse der unterschiedlichen Serumeiweißfraktionen (Albumine, Alpha-, Beta- und Gammaglobuline)

Endoprothese

Fremdmaterial, das die Funktion eines operativ entfernten Körperteils ersetzt oder eine tumorbedingte Verengung, z.B. im Ösophagus oder in Gallenwegen wieder durchgängig macht (Stents)

endoskopische Untersuchung

Betrachtung ("Spiegelung") von Körperhohlräumen mit Endoskopen, die mit einer Lichtquelle ausgerüstet sind und Bilder vom Körperinneren über Glasfasern nach außen "leiten". Die nähere Bezeichnung richtet sich nach dem betrachteten Organ (z.B. Gastroskopie = Magenspiegelung, Zystoskopie = Blasenspiegelung)

Enkephalin

körpereigenes, endogenes Morphin

Enzyme

Biokatalysatoren; Vermittler von chemischen Reaktionen im Organismus

Enzymhemmer

sorgen für einen langsameren Abbau von Enzymen und hemmen deren Funktion

Epidemiologie

Wissenschaft, die sich mit der Häufigkeit und Verteilung bestimmter Krankheiten in der Gesamtbevölkerung und einzelnen Bevölkerungsgruppen befasst. Aus epidemiologischen Daten können sich Hinweise auf die Ursache der untersuchten Krankheiten ergeben (z.B. Unterschiedliche Häufigkeit von Lungenkrebs bei Rauchern und Nichtrauchern)

Eppstein-Barr-Virus

Erreger der Mononukleose (= Pfeiferisches Drüsenfieber) und vom Burkitt Lymphom

Erhaltungstherapie

über eine längere Zeitperiode fortgeführte Chemotherpie, die die Erfolgsrate der Induktions- und Konsolidierungstherapie verbessern kann

Erythropoetin

Vorwiegend in der gesunden Niere gebildetes Hormon, das die Bildung der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) anregt. Seit einigen Jahren wird Erythropoetin auch gentechnologisch hergestellt

Erythrozyten

rote Blutkörperchen; für den Sauerstofftransport zuständig

Exposition

Bedingung, Krankheitsursache oder Risikofaktor, welche bestimmte Personen oder Bevölkerungsgruppen ausgesetzt sind

Extended field irradiation

Großfeld-Bestrahlungstechnik, bei Lymphomen: befallene und benachbarte nicht befallene Lymphknotenregionen werden in das Bestrahlungsfeld einbezogen

Extensive disease (ED)

Beschreibt alle Stadien des z.B. nichtkleinzelligen Bronchialkarzinoms, die über das Stadium "limited disease" hinausgehen

Extravasat (Paravasat)

Aus einem Blutgefäß in das umliegende Gewebe ausgetretene Flüssigkeit, z.B. im Rahmen einer Zytostatikainjektion oder -infusion

Exzisionsbiopsie

Komplette Entfernung eines tumorverdächtigen Gewebebezirks mit einem Randsaum von umgebendem, gesunden Gewebe für eine histologische Untersuchung