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Umgang mit der Erkrankung

Ist die Diagnose Krebs einmal gestellt, beginnt die Phase der Verarbeitung. Sie müssen sich nun mit einer völlig neuen Situation auseinandersetzen, Möglichkeiten des Umgangs mit den veränderten Bedingungen finden und sich neu orientieren.

Mit jeder Etappe der medizinischen Behandlung und jeder Veränderung Ihres Gesundheitszustandes ergeben sich neue Aufgaben in der Krankheitsbewältigung.

Orientieren Sie sich dabei an dem, was für Sie selbst gerade wichtig ist. Nehmen Sie Ihre eigenen Wünsche, Bedürfnisse und Vorstellungen ernst. Wichtig ist es, herauszufinden, was Ihnen gut tut.


Formen der Krankheitsverarbeitung

Die Auseinandersetzung mit einer "Lebenskrise", wie sie eine Krebserkrankung darstellt, ist für jeden Menschen etwas Einzigartiges. So wie Ihre persönliche Krankheitsgeschichte individuell ist, so ist auch die Art, wie Sie diese Situation bewältigen, individuell. Schon deshalb gibt es keine allgemein gültige Empfehlung zur Krankheitsbewältigung.

Alles, was Ihnen gut tut, hat Berechtigung!

Darüber hinaus erzeugt eine aktive Haltung meist das Gefühl, selbst etwas zum eigenen Befinden beizutragen und nicht völlig der Krankheit ausgeliefert zu sein.

Sie bekommen vielleicht auch aus Ihrem Umfeld den Ratschalg, gegen die Krankheit "anzukämpfen". Medien berichten gerne von Menschen, die den Krebs aktiv "besiegt" haben. Es ist aber ganz natürlich, dass diese kämpferische Haltung nicht jedermanns Sache ist. Manchmal schadet es auch nicht, den Kopf in den Sand zu stecken und etwas zu verdrängen, wenn es Ihnen gut tut.