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Umgang mit der Angst

Trotz wesentlich verbesserter Behandlungsmethoden und Heilungserfolge wird Krebs heute noch von vielen Menschen als die gefährlichste aller Krankheiten angesehen. Grund dafür ist das oft mangelhafte Wissen über das, was sich hinter der Diagnose "Krebs" verbirgt. Dazu kommen Erfahrungen mit Krebserkrankungen im unmittelbaren Umfeld, wobei ungünstige Krankheitsverläufe meist besser in Erinnerung bleiben.

Nach erfolgreich abgeschlossener Therapie stellt sich meist die Angst vor einem Rückfall (Rezidiv) ein. Eine zunehmende Gewissheit, vom Krebs geheilt zu sein, kann oft erst nach einer längeren krankheitsfreien Zeit (im Schnitt 5 - 10 Jahre) entwickelt werden. Ein Rest von Unsicherheit und Angst bleibt aber fast immer bestehen.


Möglichkeiten der Angstbewältigung

Alles, was Ihrem Gefühl von Unsicherheit entgegenwirkt oder die furchterregende Situation verringert, kann die Angst zumindest erträglicher machen. Versuchen Sie, die Angst von verschiedenen Seiten anzugehen:

  • Holen Sie Informationen ein und ersetzen Sie die Angst durch Wissen.
  • Analysieren Sie Ihre Angst möglichst genau, so können Sie besser Hilfen dagegen finden.
  • Verleihen Sie Ihrer Angst Ausdruck, egal ob Sprechen, Schreien, Malen etc.
  • Erinnern Sie sich an schwierige Situationen, die Sie schon erfolgreich durchgestanden haben.
  • Entspannen Sie sich
  • Verlieren Sie nicht die Freude am Leben!
  • Lassen Sie sich helfen!