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Mama, Papa hat Krebs

Die Diagnose Krebs ist für die meisten Menschen ein Schock. Und es wird einem schnell bewusst, dass nicht nur der betroffene Mensch selbst leidet, sondern sein gesamtes Umfeld, seine Angehörigen, hier in besonderem Maße Kinder. Für Kinder ist die Erkrankung von Mama oder Papa eine schwere Belastung.


Die Schwächsten müssen die Stärksten sein

Man ist bestrebt, die Kinder zu schützen und nichts von der Erkrankung zu erzählen. Das ist der falsche Weg. Denn Kinder spüren immer, dass man ihnen etwas verheimlicht und beginnen sich Ängste zu machen und nach Gründen zu suchen, warum man mit ihnen nicht spricht. Eine offene und ehrliche Kommunikation ist wichtig. Reden Sie über die Krankheit und die Veränderungen, die dadurch im Alltag entstehen können. Für Kinder sind die Fragen des täglichen Ablaufs „Wer kocht für mich?“ oder „Wer holt mich vom Kindergarten ab?“ wichtig, denn dadurch bleibt ein Stückchen Normalität bestehen.

Kinderwünsche an Erwachsenen

• Sprich mit mir, ich gehöre auch zur Familie.
• Sag mir bitte die Wahrheit, sonst habe ich große Ängste.
• Komm zu mir und frage mich, ob ich etwas wissen will.
• Bitte verstehe auch, wenn ich etwas nicht wissen will.
• Sag mir, dass ich nicht schuld bin an Deiner Erkrankung.
• Ich möchte helfen. Was kann ich tun?
• Ich möchte mit meinen Freunden spielen und lachen.
• Bitte sag mir, wer auf mich aufpasst, wenn Du nicht da bist.

Holen Sie sich Unterstützung

Wenn auch Sie oder Ihre Kinder Hilfe und Unterstützung brauchen, holen Sie sich Hilfe von uns. Die Krebshilfe Oberösterreich bietet dazu persönliche Beratungen durch Mag. Bettina Plöckinger an. Termine bitte direkt bei der Krebshilfe vereinbaren.