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Ernährung bei Krebs

Ernährung nimmt eine wichtige Rolle im Rahmen der Krebsbehandlung ein. Der Schock der Diagnose und eine anstrengende Therapie können verständlicherweise die Freude am Essen nehmen. Auch können im Therapieverlauf Nebenwirkungen auftreten, die besondere Aufmerksamkeit bezüglich der Ernährung verlangen.

Eine spezielle "Krebsdiät" gibt es nicht!

Liegen keine speziellen Ernährungsprobleme in Zusammenhang mit Ihrer Erkrankung oder als Therapiefolge vor, so gelten prinzipiell die allgemeinen Empfehlungen für eine gesunde Ernährung.


Nebenwirkungen bewältigen

Zu den häufigsten, die Lebensqualität akut beeinträchtigenden Nebenwirkungen gehören Übelkeit und Erbrechen sowie Müdigkeit und Erschöpfung, aber auch Appetitlosigkeit und Entzündungen der Mundschleimhaut.

Gerade bei diesen Therapienebenwirkungen kann durch richtige, der Situation angepasste Ernährung viel für Ihr Wohlbefinden erreicht werden.


Nach der Therapie

Vor allem Patienten nach Magenkrebs, Speiseröhrenkrebs oder einer Tumorerkrankung der Bauchspeicheldrüse, sowie für Patienten mit Krebserkrankungen im Mund-Nasen- oder Rachenraum müssen nach abgeschlossener Therapie mit Einschränkungen bzw. veränderten Ernährungsvorgaben rechnen.

In diesen Fällen empfiehlt sich eine gezielte Ernährungsberatung, die z.B. auch in den Beratungsstellen der Krebshilfe OÖ eingeholt werden kann.